Vier Möglichkeiten, wie Verbände eine Lernplattform der nächsten Generation nutzen können, um Millennials als Mitglieder zu gewinnen.

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Verbände wenden sich vermehrt der Technik zu, um die Erwartungen der Millennials zu erfüllen und gleichzeitig die Wissenslücke zu schließen, die durch das Ausscheiden der Babyboomer entsteht.

Die Geschäftswelt verändert sich und die Fachverbände müssen anfangen, neu darüber nachzudenken, wie sie arbeiten und den Lernbedürfnissen ihrer Mitglieder gerecht werden.

Babyboomer gehen mit einer Quote von 10.000 pro Tag in den Ruhestand, und hinterlassen ein riesiges Loch an organisatorischem Wissen und Führungskompetenz. Millennials, die hohe Erwartungen in Bezug auf Lernen und Weiterentwicklung haben, werden bis 2025 voraussichtlich 75 Prozent der Beschäftigten ausmachen. Die Herausforderung für Verbände besteht nun darin, die Lernbedürfnisse der Millennial-Mitglieder zu befriedigen und zugleich die wachsende Wissenslücke zu schließen. Außerdem gilt es zu berücksichtigen, wie die sich rasch entwickelnde Technologie den Arbeitsmarkt schnell verändert.

Die gute Nachricht ist, dass Millennials lernbegierig sind und sich gerne neue Qualifikationen aneignen wollen. Um für eine technisch versierte, wissenshungrige Millennial-Zielgruppe interessant und nützlich zu bleiben, wenden sich immer mehr Verbände neuen Technologien zu. Sie wollen ihren Lern- und Entwicklungsansatz modernisieren und neue Formen von Inhalten und Bereitstellungsmethoden integrieren. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Tagoras bieten 87,4 Prozent der Fachverbände ihren Mitgliedern technologiegestütztes Lernen an, von denen wiederum 60 Prozent ihren Mitgliedern den Zugang zu einer Lernplattform anbieten.

Durch die Bereitstellung von Lernplattformen der nächsten Generation können Verbände eine wichtige Rolle dabei spielen, die sich abzeichnende Wissenslücke zu schließen. Gleichzeitig können sie die Erwartungen der Millennials an das Lernen und die berufliche Entwicklung erfüllen, indem sie ihnen helfen, ihre beruflichen Ambitionen zu verwirklichen, schnell Wissen zu sammeln, mit den branchenspezifischen Veränderungen mitzuhalten und sich mit schnelllebigen Best Practices vertraut zu machen.

Hier sind vier Möglichkeiten, wie eine Lernplattform der nächsten Generation Verbänden dabei helfen kann, interessante Lernerfahrungen für die Millennials zu ermöglichen:

Integriertes, adaptives Lernen

Vielbeschäftigte Millennials wollen Informationen in ihrem eigenen Tempo verarbeiten, mit Inhalten, die in überschaubaren, zugänglichen Einheiten geliefert werden. Eine Lernplattform kann dabei helfen, diesen adaptiven Lernstil zu unterstützen. Sie ermöglicht es den Kursteilnehmern, ihr Lernen zu personalisieren, um Wissenslücken nach Belieben zu schließen, Entscheidungsbäume für den Zugriff auf verschiedene Lernpfade und -inhalte zu nutzen und sich schnell durch die Kursinhalte zu navigieren, während sie ihr Können unter Beweis stellen.

Mobiles Lernen

Mobiles Lernen ist die Zukunft. Das weltweite Mobiltelefon- und Tablet-Surfen macht heute 51,3 Prozent des gesamten Web-Verkehrs aus.Die Fachleute von heute verlangen immer und überall nach Lerninhalten. Diese sollten in der Cloud verwaltet werden, damit sie problemlos auf Lernmaterialien von ihrem bevorzugten mobilen Gerät zugreifen können. Die Millennials sind auch sehr vertraut mit Videoinhalten auf mobilen Geräten für Just-in-time-Lernmöglichkeiten und bevorzugen diese Art des visuellen Lernens gegenüber papierbasierten Methoden.

Social Learning

Die meisten Millennials nutzen das Internet und die sozialen Medien, um online zu lernen und sich mit Freunden zu vernetzen. Lernplattformen der nächsten Generation ermöglichen es Organisationen, ihren Mitgliedern einen zentralen Anlaufpunkt für soziales und kollaboratives Lernen zu bieten. Hier können Einzelpersonen online auf Informationen, Expertenberatung und Mentoring zugreifen, sich virtuell vernetzen und Erfahrungen und Erkenntnisse in Echtzeit austauschen. Beispielsweise können sie integrierte Videofunktionen nutzen, um regelmäßiges Feedback zu ermöglichen und die iterative Verbesserung durch soziale Bewertung zu erleichtern.

Inhaltserstellung und Kuratierung

Die meisten Millennials suchen nicht nur die Möglichkeit, zu lernen und zu wachsen. Sie gehen auch von einem digital-first Ansatz für die Videonutzung aus und sind hier absolut plattformunabhängig. Dies macht die effektive Erstellung und Pflege von “Just-in-Time”-Lerninhalten, insbesondere von Video-basierten, zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Art von informellen, modernen Lernerfahrungen, die von Millennials gesucht werden. Mit einer Next-Gen-Lernplattform können Verbände ihren Millennial-Mitgliedern den Zugang zu “snackbaren” Snippets von “How to”-Nuggets des Wissens ermöglichen. Und zwar genau, wenn sie diese benötigen.

Mit dem Einsatz einer Lernplattform der nächsten Generation, die mobiles Lernen, soziales Lernen, Just-in-time-Lernen mit strategischer Inhaltserstellung und Kuratierung sowie andere moderne Lernstrategien ermöglicht, können Verbände eine wichtige Rolle dabei spielen, jungen Fachkräften zu helfen, schnell Wissen zu sammeln, mit dem branchenspezifischen Wandel mitzuhalten und mit dynamischen Best Practices auf dem Laufenden zu bleiben.

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