Wie können Universitäten die Abbrecherquoten verringern?

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Wir erklären im Folgenden einige Methoden der studentischen Förderung und des Engagements zur Verringerung der Abbruchquoten.

Universitäten wollen Studenten gleichermaßen halten und anziehen. Das kann schwierig sein, wie ein jüngster Anstieg der Abbrecherquote von Universitäten in England zeigt. Sie stieg von 6,6 Prozent in den Jahren 2011-12 auf 7,4 Prozent in den Jahren 2014-15. Das bedeutet, dass mehr getan werden sollte, um allen Studenten, die einen Kurs beginnen, die beste Chance zu geben, ihn auch erfolgreich zu beenden. Wir geben hier einen kurzen Überblick auf praktische Möglichkeiten der Studentenmotivation sowie darauf, wie die Technologie das Engagement der Studenten verbessern kann. So können Sie hohe Abbrecherquoten vermeiden.

Drei Tipps zur Unterstützung der Studierenden an Universitäten

Die Universitäten sind bestrebt, jedem einzelnen Studierenden zum Erfolg zu verhelfen. Wir stellen Ihnen drei praktische Möglichkeiten der Unterstützung vor:

  1. Entwickeln Sie Erfolgskonzepte und beziehen Sie das allgemeine Wohlbefinden der Studierenden (physisch, emotional und sozial) mit ein. Dies sollte nicht vernachlässigt werden, da es die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Studierenden ihr Studium fortführen.
  2. Motivieren Sie die Studierenden, auf ihre eigenen Erfahrungen und Kenntnisse zurückzugreifen. Menschen sind engagierter, wenn sie sich verstanden fühlen. Daher lohnt es sich, auf die unterschiedlichen Hintergründe und Lebensphasen der Studierenden zu achten.
  3. Entwickeln und fördern Sie Lerngemeinschaften, in denen die Studierenden zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen können.

Wie Technologie den Universitäten dabei helfen kann

Verständnis, Unterstützung und Ermutigung spielen eine große Rolle bei der Entscheidung, ob die Studierenden ihr Studium zu Ende bringen. Aber auch die gesamte Lernerfahrung und das Lernumfeld müssen für sie interessant sein, damit sie dabeibleiben. Ansprechende und relevante Inhalte, auf die die Studierenden jederzeit und überall zugreifen können, sind ein Muss für die heutigen Angebote.

Digitale Lerntechnologien können dabei helfen,

  • neue und spannende Formate wie Video, interaktiven Plattformen und Inhalte bereitzustellen, die mit Hilfe von Gamifikationstechniken entwickelt wurden.
  • das Lernen so zu personalisieren, dass es die Studierenden als Individuen anspricht und sich an ihre Bedürfnisse anpasst.
  • strukturierte Lernpfade mit klar abgegrenzten Stufen zur Verfügung zu stellen.
  • die Studierenden zur Zielerreichung durch die Vergabe von Diplomen und Zertifikaten zu motivieren.
  • den Studierenden zu ermöglichen, ihr Lernen durch ein ePortfolio zu dokumentieren. Dies ist ein hervorragendes Instrument, um ihnen zu helfen, über ihre berufliche Eignung nachzudenken und ihre Studienziele mit ihren zukünftigen Ambitionen in Einklang zu bringen.

Flexible, mobil verfügbare Inhalte

Studierende können aus einer ganzen Reihe von Gründen, nicht nur aus akademischen, Schwierigkeiten haben, an der Universität zu bleiben. Sie haben möglicherweise Probleme, zu und von Vorlesungen zu kommen, wenn sie an einem entfernten Ort leben oder wenn sie in ihrem Privatleben viel zu tun haben. Sie haben möglicherweise bessere Erfolgsaussichten, wenn sie flexible Lernoptionen nutzen können. So ist mobiler Content ideal, denn sie ermöglichen den Studierenden den Zugriff auf Kursinhalte und Updates, wo immer sie sich gerade befinden, sowie den Wechsel von Endgeräten an der Universität und zu Hause.

Mit Analytics Probleme rechtzeitig erkennen

Administratoren und Tutoren hilft die Technologie nicht nur bei der Durchführung von Kursen, sondern auch bei der Verfolgung und Überwachung, um den Ablauf im Auge zu behalten. Performance-Messungen können Problemfelder aufzeigen, während prädiktive Analysen helfen können, Risikoschüler zu identifizieren und ein frühzeitiges Eingreifen zu ermöglichen. Der persönliche Ansatz ist entscheidend, wenn es darum geht, die Studierenden zu unterstützen, vor allem, wenn sie Probleme haben. Hier können die Daten einen Anstoß für persönliche Gespräche geben.

Die Universitäten wollen, dass das Studentenleben und die Kursinhalte lebendig, anregend und intellektuell bereichernd sind. Sie verstehen, dass es viel mehr als nur akademische Fähigkeiten braucht, um einen Abschluss zu erlangen. Sie möchten mit den Studierenden zusammenarbeiten und sicherstellen, dass die Kurse ansprechend und flexibel sind. Eine Reihe von Support-Initiativen, unterstützt durch digitale Tools, können dabei helfen.

Weitere Tipps und Anregungen zu den Möglichkeiten, in den Erfolg von Studierenden zu investieren, um die Anwerbungs- und Retentionsraten zu verbessern, finden Sie in unserem Handbuch.

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